Marcel Petit und sein Comte

Der berühmteste Comté-Affineur Marcel Petite war der Erste, der den Comté so lange reifen ließ, worüber sich seine Kollegen anfangs reichlich lustig machten. Das ist längst vorbei, und viele versuchen es ihm gleichzutun. Für das Haus Petite ist das kein Problem, denn dank seiner Erfahrung von über 40 Jahren, der außergewöhnlichen Ausstattung für das lange Reifen der Käse und durch die klimatischen Besonderheiten im Fort St. Antoine steht es auf festem Fundament.

Das Fort liegt auf 1100 m mitten in einem Tannenwald. Hier reifen die besten Comtés ganz langsam in der Stille der Bergwelt heran. Für Käseliebhaber eine ebenso romantische wie kulinarisch vielversprechende Vorstellung!

Jeder einzelne Laib ist besonders ausgesucht für das Privileg, im Fort St. Antoine zu reifen. Und M. Petite versichert immer wieder, dass es ihm nicht um das Alter des Käses geht, sondern um Geschmack und Qualität. Im Umkehrschluss bedeutet das: Nur ein wirklich guter Comté wird durch sein langes Reifen zum Spitzenprodukt. Marcel Petit „Das ist wie beim Haus Valhrona mit der Schokolade. Valhrona verkauft nicht einen hohen Kakaoanteil, sondern hervorragenden Geschmack.“

 

dank an: kochmützen.net