Eigenschaften von Schafmilch

weisses_schaf_k.jpgSchafmilch und Schafkäse

 

Schon die Hirtenvölker des Altertums schätzten die Schafmilch wegen ihres Wohlgeschmacks und ihrer stärkenden Wirkung. Sie gehört wohl mit zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Das Schaf wurde lange vor dem Rind, und zwar schon vor etwa 8000 Jahren, domestiziert. Auch in der Bibel ist von den Opferlämmern die Rede: diese Lämmer wurden sehr früh geschlachtet, um dann das Mutterschaf melken zu können.

Schafmilch ist ein sehr altes Kulturgut. Joghurt z. B. wurde ursprünglich nur aus Schafmilch hergestellt; im Kaukasus und in vielen anderen Gegenden der Welt waren die genügsamen Schafe dem anspruchsvolleren Rind überlegen.

Schafmilch ist die beste Milch unter den Wiederkäuern, weil sie den höchsten Gehalt an Mineralien, Vitaminen und speziellen Fettsäuren hat. Weiterhin ist sie besonders reich an Calcium und Vitamin B. Fast doppelt so viel wie bei der Kuhmilch sind davon darin enthalten!

Wie Ziegenmilch enthält auch die Schafmilch einen hohen Anteil an Linolsäuren.

  • 22 Schafe geben die gleiche Menge Milch wie 1 Kuh.
  • Schafsmilch enthält weniger Carotine als Kuhmilch, deshalb ist der Käseteig heller.
  • Frisch unterscheidet sich Schafsmilch kaum von Kuhmilch – der besondere Geschmack von Schafsmilch entwickelt sich erst bei der Käseherstellung.


Berühmte Käsesorten die aus Schafmilch hergestellt werden und bei uns erhältlich sind, wären unter anderem: Roquefort AOC, Brin d’Amour, Valbreso Salzlakenkäse, Brebille Papillon, Brebirousse, Cravanzina, Schnittkäse uvm.

 

Quelle: Wikipedia